Liebe Besucherinnen und Besucher,

am Donnerstag, den 8. Dezember um 19 Uhr eröffnen wir die jahresübergreifende Sonderausstellung mit wunderbar hintersinnigen Fotografien und Modellen von Frank Kunert. Dazu laden wir Sie herzlich ein. Der Fotograf wird persönlich über seine Arbeiten sprechen.

In unserer Sammlung im Palais zeigen wir die Geschichte der Stadt Schleswig. Im 2. Obergeschoss finden Umbaumaßnahmen statt, so dass die Ausstellungen in diesem Bereich für Gäste leider nur eingeschränkt zugänglich sind.

Besuchen Sie auch gerne unser weihnachtlich geschmücktes Teddy Bär Haus. Hier werden im Obergeschoss historische Teddybären namhafter Hersteller wie Schuco, Steiff und Hermann in liebevoll gestalteten Szenerien gezeigt. Viele der seltenen Bären würden heute stattliche Liebhaberpreise erzielen. Im Erdgeschoss lädt Sie unser gemütliches Café zum Verweilen ein. Im angrenzenden Museumsladen bieten wir hochwertige, in Handarbeit gefertigte Stofftiere von Hartmut Körber an. Café und Laden können Sie auch ohne Eintrittskarte besuchen. Wir freuen uns auf Sie.

Frank Kunert – Carpe Diem

9. Dezember 2022 – 12. März 2023 · S-Foto Forum (Ausstellungshalle)

In seinen Arbeiten enthüllt der Fotograf und Modellbauer Frank Kunert die Widersprüche unseres Daseins im Spannungsfeld zwischen Höhenflug und drohendem Abgrund. Grundlage seiner Fotografien sind minutiös konstruierte Modelle, die sich eines alltäglichen Ambientes bedienen. Sie dienen als Metaphern unserer Träume und Ängste, unseres zwischenmenschlichen Handelns, manch skurriler Lösung von Problemen, der Vergänglichkeit und des Scheiterns. Tragik und Komik gehen dabei stets Hand in Hand.

Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, den 8. Dezember um 19 Uhr. Der Künstler wird anwesend sein.

UNICEF Foto des Jahres 2021

23. September bis 27. November 2022 · S-Foto Forum (Ausstellungshalle)

In dem international renommierten Wettbewerb „UNICEF-Foto des Jahres“ werden seit dem Jahr 2000 herausragende Bilder und Reportagen professioneller Fotojournalisten aus aller Welt von einer unabhängigen Expertenjury ausgezeichnet. Die prämierten Bilder dokumentieren die Persönlichkeit und die schwierigen Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen weltweit: im Krieg, in materieller und seelischer Not, nach Naturkatastrophen. Aber sie halten auch Momente des Glücks, der Lebensfreude und Facetten unterschiedlicher Alltagswelten fest.

Fotografien von Sandra Bartocha

17.06.–11.09.2022 · S-Foto Forum (Ausstellungshalle)

Der Duft einer Blumenwiese, das Flüstern der Schilfhalme im Wind oder die Kälte des Eises: All das ist mit dem Auge nicht wahrnehmbar. Oder doch? Der vielfach preisgekrönten Fotografin Sandra Bartocha gelingt es, das kaleidoskopische Chaos der Natur in einfache und wohldefinierte Elemente zu zerlegen, um sie in perfekten Kompositionen zu arrangieren und in zeitlos schöne Bilder zu verwandeln.

Sie verfügt über ein untrügliches Gespür, Magie im Alltäglichen zu entdecken, im Licht, das auf dem Wasser tanzt, im stillen Zug der Wolken oder den zarten Strukturen einer Blüte. Fernab bloßer Dokumentation vermag sie es, den Betrachter mit ihrer fotografischen Sichtweise in den Rhythmus der Natur zu ziehen, ihn teilhaben zu lassen am Wechsel der Jahreszeiten, am Spiel der Wellen, dem Wogen des Nebels oder dem Fallen der Herbstblätter. Ihre Bilder feiern die Vergänglichkeit des Augenblicks, das Große, das sich im Kleinen verbirgt, die Schönheit des Subtilen.

Sandra Bartocha hat ihre Ausstellung eigens für das Stadtmuseum Schleswig konzipiert, wo auch die Premiere stattfinden wird.

www.bartocha-photography.com

Bernhard G. Lehmann

verlängert bis 23.10.2022 · Stadtmusuem

Unter dem Titel „Change is within us“ präsentiert das Stadtmuseum Schleswig eine Werkauswahl von Gemälden, Zeichnungen, Collagen und kinetischen Objekten von Bernhard G. Lehmann. „Change is within us“ ist eine Hommage an einen kreativen, politisch denkenden Künstler, der in seinen Werken Antworten auf die Veränderungen und Ereignisse dieser Welt suchte. So befinden sich in dieser Ausstellung beispielsweise Arbeiten zu Theodor Fontanes Gedicht Schleswigs Ostertag 1848 neben Grafiken zum Corona-Virus oder Gemälden von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer.

9. September bis 5. Oktoberr 2022 · S-Foto Forum (Ausstellungshalle)

Ein Trauertattoo ist ein Zeichen des Verlustes, Symbol für einen tiefen Schmerz. Für so manchen Trauernden, dem das Tätowieren vorher eher fremd erschien, fühlt sich das Stechen eines Tattoos dann doch richtig an. Sie spüren den Verlust, auch und gerade körperlich. Es hilft, die Angst zu nehmen, den Menschen zu vergessen. Es signalisiert: Ich trauere um einen Menschen und zeige das. Die tätowierten Bilder, Symbole und Namen können ebenso eine Aufforderung an die Mitmenschen sein, den Verlust anzusprechen, denn Trauer muss sichtbar werden. Die Entwicklerinnen des Projektes sind Katrin Hartig & Stefanie Oeft-Geffarth mit Unterstützung der CONVELA GmbH. Ergänzt werden die Elemente mit Trauertattoos aus der Region, z.B. von Emil Jakobsen (Spieler der SG Flensburg-Handewitt).

Es gibt ein umfangreiches Begleitprogramm.

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